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Rückblick wif-Events

18. März 2026

Ein ausgebuchter Abend. Rund 130 Frauen. Spürbar viel Energie.

Schon beim Ankommen war klar: Dieses Thema bewegt. Auftrittskompetenz ist mehr als Technik. Es gehtm HaltungPräsenz und darumsich selbst wirksam zu zeigen.

Mit viel Erfahrung und Klarheit führte Eva Wannenmacher durch einen Abend voller Impulse und Aha-Momente. Besonders kraftvoll: die interaktiven Sequenzen. Zuhören wurde zum Mitmachen – und Wirkung plötzlich ganz konkret spürbar.

Drei Erkenntnissedie bleiben:

  • Wir wirken immer. Die Frage ist: wie bewusst?
  • Charisma ist lernbar. KörperspracheStimme und Haltung sind trainierbar.
  • Storytelling bewegt. Geschichten verbinden – und bleiben.

Die „Me–Us–Now“-Struktur zeigte eindrücklichwie Kommunikation Menschen erreicht: von der eigenen Motivation über gemeinsame Werte hin zum klaren Impuls.

Was bleibt?
Mehr Bewusstsein. Mehr Mut. Mehr Wirkung.

Beim anschliessenden Apéro wurde weitergedachtweitergesprochen und vernetzt – offeninspirierend und ganz im Sinne des WIF.

Ein herzliches Dankeschön an Eva Wannenmacher und an alle Teilnehmerinnen für diesen starken Abend.

Fotos: Copyright Margherita Delussu (https://delussu.ch/)

19. Februar 2026

Steuern und spannend? Jadas geht! Beim gestrigen Online-Anlass des wif-Wirtschaftforums für Frauen hat uns Fabienne GloorSteuerexpertin und Dozentinin knapp einer Stunde verständlich und sehr anschaulich durch das Thema Individualbesteuerung geführt.

Mit viel Fachwissen und einer klaren Struktur gelang es ihrein objektives Bild der geplanten Reform zu vermitteln. Sie zeigte aufwarum die Individualbesteuerung eingeführt werden sollwas hinter dem Begriff der „Heiratsstrafe“ steckt und weshalb die Auswirkungen je nach Lebens- und Einkommenssituation unterschiedlich sein können. Dabei wurde auch deutlich: So einfachwie es auf den ersten Blick scheintsind konkrete Berechnungen oft nicht. Umso wichtiger ist essich gut zu informieren.

Fabienne hatte zu Beginn versprochendass das Thema spannend sein kann und sie hat Wort gehalten. Der Vortrag war interessantverständlich und hat uns wif-Frauen geholfendas Thema besser einzuordnen und uns eine fundierte eigene Meinung im Hinblick auf die kommende Abstimmung zu bilden.

Ein herzliches Dankeschön an Fabienne Gloor für den tollen Input und an Vorstandsfrau Nora Schmidlin für die angenehme Moderation. Wir nehmen viele neue Erkenntnisse und Denkanstösse aus diesem gelungenen Online-Anlass mit!

22. Januar 2026

Die 35. Generalversammlung des wif fand in der im Oktober 2025 eröffneten Pilatus Arena statt - ein sportliches Settingdas perfekt zu unserem dynamischen Netzwerk passte. Insgesamt 61 Frauen nahmen an der GV teil und füllten den Raum mit EnergieAustausch und Engagement.

Frisch und sympathisch führten unsere Co-Präsidentinnen Anduena Berisha und Jelena Vokinger durch den Abend. Gemeinsam mit den weiteren Vorstandsfrauen präsentierten sie Zahlen und Faktenblickten zurück auf ein bewegtes Jahr und gaben einen Ausblick auf die kommenden Aktivitäten. Besonders erfreulich: Unsere Mitgliederzahl wächst stetig. Das wif wird nicht nur grössersondern auch vielfältiger.

Mit einem herzlichen Dankeschön verabschiedeten wir Anita Gasser als Revisorin und durften gleichzeitig Kristina Willi in dieser Funktion willkommen heissen. Neu im Vorstand begrüssen wir zudem Saskia Steinmann. Wir freuen uns sehr über die Verstärkung durch diese beiden engagierten Frauen.

Ein besonderes Highlight der GV war wie jedes Jahr der Ausblick auf das Jahresprogramm 2026: Topaktuell starten wir im Februar mit einem Referat von Fabienne Gloor zur Individualbesteuerunggefolgt von einem weiteren spannenden Anlass mit Eva Wannenmacher. Neugierig? Alle Infos und das gesamte Jahresprogramm 2026 findet ihr hier: https://www.wif-wirtschaftsforum.ch/events/jahresprogramm

Zwischen Sportarena-Feeling und Apéroglas klang der Abend aus mit inspirierenden Gesprächenneuen Kontakten und ganz viel guter Stimmung.

 

11. November 2025

Neurodiversität – ein Themadas bewegtbetrifft und bereichert. Das wif diskutierte die Fragewie Unternehmen neurodivergente Talente besser verstehen und fördern können. Drei Expertinnen beleuchteten das Thema aus ganz unterschiedlichen Perspektiven:

 

Bettina HorberSpezialistin für Neurodivergenzgab spannende Einblicke in die Zusammenarbeit zwischen Firmen und Mitarbeitenden. Sie erklärte: «Bereits kleine Veränderungen wie ein ruhigerer Arbeitsplatz können für Menschen mit ADHS oder Autismus grosse Unterschiede machen.»

 

Taryn Kiser von auticon zeigte aufwie neurodivergente Menschen im Recruiting-Prozess und bei der Arbeit unterstützt werden können und wie Teams durch sie bereichert werden. «Sobald offen über das Thema gesprochen wirdverändert sich die Teamkultur spürbar. Es entsteht mehr Verständnismehr Klarheit und mehr Zusammenhalt.»

 

Isabelle HauserHead of Diversity & Inclusion bei der Migrosbrachte die Arbeitgebersicht ein und zeigtewie die Migros das Thema lebt. Sie forderte aufpersönliche Vorurteile abzulegen und die eigene Unternehmenskultur immer wieder zu reflektieren. «Vielfalt entsteht durch bewusste Entscheidungen.»

 

Alle drei waren sich einig: Oft braucht es gar nicht so vielum ein inklusives Arbeitsumfeld zu schaffen – vielmehr ist die richtige Haltung gefragt. Und so lautet die einfacheaber entscheidende Frage: Was brauchst dudamit du gut arbeiten kannst?

 
Das anregende Gesprächgekonnt geführt von Michèle Schönbächlerbot den rund 80 Teilnehmerinnen viele Denkanstösse und räumten mit einigen Vorurteilen auf. Neurodivergente Menschen sind weder kompliziert noch schwierigsondern bringen wertvolle Stärken mitdie Teams immer bereichern. Und zum Schluss brachte es Isabelle Hauser nochmals auf den Punkt: «VielfaltInklusion und Gleichstellung sind wie ein Flussder durch ein Unternehmen fliesst und dabei alle Bereiche befruchtet.»
 
Beim anschliessenden Netzwerk-Apéro wurde weiter diskutiert und reflektiert. Und vielleicht sind an diesem Abend schon erste Ideen entstandenwie wir alle einen Beitrag zu einem inklusiveren Arbeitsumfeld beitragen können. Herzlichen Dank BettinaTarynIsabelle und Michelle für euer Dabeisein und eure Tipps. Ein grosses Merci geht auch an Stephanie Grafdie den Anlass perfekt organisiert hat.
16. Oktober 2025

Ein Abend rund um das Leben und den Tod. Ein Themadas wir oftmals lieber weit von uns schieben. Weil es unbequem istAngst macht und Fragen aufwirftauf die es oft keine einfachen Antworten gibt.
 
Diese Fragen brachten die fast 100 Teilnehmerinnen an diesem Abend in den Dialog mit den beiden Expertinnen Sibylle Jean-Petit-Matile (Ärztin und Gründerin des Hospiz Zentralschweiz) und Angela Villiger (Beerdigungsplanerin und Gründerin der Firma Life Festival GmbH). Moderiert hat das Gespräch Daniela Lagerdie mit persönlichen Erfahrungen und grosser Offenheit durch den Abend führte.
 
Der Anlass fand in den wunderschönen Räumen der Stiftung St. Anna statt – ein besonders passender Ort für ein so stilles und doch tief bewegendes Thema.
 
Sibylle Jean-Petit-Matile gewährte eindrückliche Einblicke in das Hospiz Zentralschweiz: ein Ortan dem schwerkranke Menschen in ihren letzten Lebensphasen in einer wohnlichenmenschlichen Umgebung begleitet und medizinisch betreut werden. Ganz nach einem der Leitsätze des Hospiz: Menschen begegnen Menschen. Auch die Finanzierung des Hospiz kam zur Sprache. Sibylle betontedass hier politisch noch einiges geschehen müsse. Im Unterschied zu Spitälern oder Pflegeheimen beteiligt sich der Kanton nicht an den Betriebskosten – eine Lückedie durch Spenden gedeckt werden muss.
 
Auch Angela Villiger teilte ihr Wissen und ihre Erfahrung rund um das Lebensende. Sie berät jüngere und ältere Menschen – von der Vorsorgeplanung über die Patientenverfügung bis hin zur Gestaltung einer Abschiedszeremonie. Sie machte deutlich: Wir können zu Lebzeiten vieles regelnaber nicht alles bis ins letzte Detail planen. Denn für die Angehörigen bedeutet der Tod immer eine tiefgreifende Veränderung. Diese benötigt Raumden die Hinterbliebenen selbst mit ihren BedürfnissenErinnerungen und Ritualen füllen sollen. 
 
Am Ende der Veranstaltung waren sich die Teilnehmerinnen einig: Wer sich auf das Thema Tod einlässtmerktdass es nicht nur mit Schwere verbunden istsondern auch mit LiebeVerbundenheit und Klarheit darüberwas im Leben wirklich zählt.
 
Ein herzliches Dankeschön an SibylleAngela und Daniela für ihre Offenheitihr Wissen und ihre Zeit. Danke auch an Judith Bachmann Hodel für die Organisation dieses Anlasses und an alle wif-Frauen und wif-Interessentinnen fürs DabeiseinMitdenken und Teilen ihrer Gedanken.
 
Beim anschliessenden Netzwerkapéro wurde noch intensiv weiterdiskutiertgelachtgefragt und gestaunt – über das Lebenden Tod und alleswas dazwischen liegt.
 

24. September 2025

Videos sind omnipräsent – im Unternehmen und im privaten Leben. Neben aufwendigen Profi-Produktionen sind auch «echte» Videos aus dem Unternehmen gefragt: selbst produzierte Clipsdie eine Story in wenigen Sekunden erzählen. Wie das gelingthaben wir von Katharina DeuberTV-JournalistinMAZ-Dozentin und wif-Frauerfahren.

 

Eine Storyecht erzählt und erstellt mit der Handykamera – das sind die Bausteinedie Katharina für uns parat hatte. Im Workshop «In 3 Schritten zum Smartphone-Video» zeigte sie uns mit viel Leidenschaft und Humorwie wir dabei vorgehen und was wir beachten sollten. Und tatsächlich: Während des 90-minütigen Workshops entwickelten wir unsere Mini-Storyformulierten eine Leitfragedrehten Clips und fügten sie zum Kurzvideo zusammen. Die anschliessend präsentierten Resultate sorgten für viele Lacher und echte «Wow»-Momente.

 

Rund 50 Frauen tauchten an diesem Abend ein in die Welt des Videohandwerks und liessen sich von Katharina begeistern. Beim anschliessenden Netzwerk-Apéro gab es noch reichlich Gesprächsstoff – und ein gemeinsames Staunen darüberwie viel Spass der Videodreh bereiten kann. Dass bei diesen Videos nicht alles perfekt sein musserleichterte uns den Einstieg.

 

Herzlichen Dank an Katharina und die wif-Frauen für diesen inspirierenden und unterhaltsamen Abend. Vielen Dank auch an die PH Luzern für den tollen Raum und den Apéro. Es hat rundum gepasst!

27. August 2025

Gestern Abend im WIF wurde deutlich: Erschöpfung ist kein individuellessondern ein kulturelles und strukturelles Phänomen. Franziska SchutzbachSoziologin und Genderforscherinzeigte in ihrer Lesung aufwie alte Kulturerzählungenvon Eva über die Hexen bis zur Büchse der Pandorabis heute das Frauenbild prägen. Daraus entsteht ein Anspruch an „Allzuständigkeit“. Frauen sollen beruflich erfolgreich seinfürsorglich wirkenBeziehungen tragen und gleichzeitig den gängigen Schönheitsidealen entsprechen. Dieses permanente „Nicht-genügen-Dürfen“ ist eine zentrale Quelle weiblicher Erschöpfung.

Besonders eindrücklich war die Analyse der Care-Arbeit. Unsichtbarkaum ökonomisch anerkannt und dennoch Grundlage jeder Gesellschaft. 75 % dieser Arbeit leisten weltweit Frauen. Unbezahlt. Auch im Beruf gelten Frauen als die „Kümmernden“was einerseits Wertschätzung bringtandererseits zur Falle wird. Wer sich verweigertriskiert Karriere und Anerkennung.

Schutzbach machte klar: Burnout ist nicht nur ein individuelles Schicksalsondern Ausdruck einer strukturellen Schieflage. Ein Perspektivenwechsel wäre nötig. Sorge und Beziehung als gesellschaftliche Mittenicht als Randaufgabe.

Herzlichen Dankliebe Franziska Schutzbach https://www.franziskaschutzbach.com/  für die eindringlichen Impulse. Danke auch dem Treibhaus Luzern https://www.treibhausluzern.ch/ das sich einmal mehr als inspirierender Ort für kritische und zukunftsweisende Debatten erwiesen hat. Und last but not leastdanke Margherita Delussu für die tollen Fotos.